Die Entscheidung ist gefallen, das Training muss aktiv beginnen. Laufen schätze ich derzeit zu meinem Defizit, da muss ich dringen mit anfangen. Daher ist mein Fokus derzeit ohne einen konkreten Trainingsplan zu haben das Aufbauen der Kondition beim Laufen. Die muss aufgebaut werden nebst einer guten Grundlagenausdauer.

Vieles lese ich dazu, vieles bekommt man erzählt, ich glaube ich sollte aber auch auf meinen Körper hören, was er gerade meint. Mangels eines Rennrades liegt tatsächlich der Fokus gerade auf Laufen gepaart mit einer Einheit Schwimmen pro Woche.

Laufen

Der erste Monat ist nun quasi rum und ich habe es geschafft 6 Läufe zu absolvieren. Derzeit pendele ich mich auf Läufe knapp alle 2 Tage ein. Diese sind überwiegend am Nachmittag nach der Arbeit ich möchte aber auf kurze regelmäßige Läufe morgends vor der Arbeit hinarbeiten, da ich denke, dass wenn ich einmal eine Regelmäßigkeit für diesen Termin drin habe, solche Läufe im motivationsschwachen Herbst und Winter einfacher sind, da man sich vom Ablauf daran gewöhnt hat.

Zusammen sind das in den ersten drei Wochen des Julis 50,7 Kilometer. Noch nicht viel, aber ich will mich ja steigern.

Ich brauche allerdings etwas mehr Konstanz, woran ich die nächsten Wochen arbeiten will.

Ich glaube die bergige Gegend der Rhön könnte mir zu Gute kommen, da ich so auch gleich ein paar Bergläufe mit einbauen kann oder Steigerungsläufe, so zumindest der Plan. Aktuell schlagen sich die Steigungen allerdings nur als Höhenmeter in Distanzläufen wieder, da ich erst wieder eine vernünftige Distanz lauftechnisch auf die Reihe bekommen möchte und so lange ich bei jedem Lauf in irgendeiner Form eine Verbesserung sehe bin ich schon so gut wie zufrieden.

Schwimmen

Tja, eigntlich meine Lieblingsdisziplin, aber das Training läuft gerade eher suboptimal. Die drei Mal, die ich schwimmen war bin ich nur zu einem Bruchteil von dem gekommen, was ich eigentlich schwimmen wollte. Das Problem war zum einen natürlich etwas die noch fehlende Kondition, allerdings habe ich den Fehler gemacht und bin an sonnigen Tagen ins Freibad gegangen, somit hatte ich ein Becken voller Plantscher vor mir, da es auf der 25 Meter Bahn keine Bahnentrenner gab. Ein paar Bahnen Kraul mit verstärktem Beineinsatz helfen zwar etwas, aber kaum macht man eine bewusste Pause ist die frei gewordene Fläche schon wieder voll. Hier muss ich dringend dran arbeiten und mir ein anderes Becken suchen, wo ich das Problem der nicht existerenden abgetrennten Bahnen nicht mehr habe. So bin ich pro Einheit auch vermutlich nur knapp 1 Kilometer geschwommen, zwar bringt das auch etwas, aber durch den Bahnenkampf verliert man zu viel Energie, die man in ein effektivies Training stecken könnte.

Schlafen

Warum gibt es dieses Kapitel? Ganz einfach, ich habe mir zum Ziel gesetzt regelmäßig recht früh (gegen 5 Uhr) aufzustehen, damit ich vor der Arbeit eine Trainingseinheit absolvieren kann ohne mich schlecht zu fühlen und dennoch abends Zeit zu haben etwas Anderes zu unternehmen als nur zu trainieren. Das ist Teil meiner Motivationsstrategie, da ich glaube, dass das Training noch schwer genug wird. Schlaf ist zudem wichtig zur Regeneration und so versuche ich auf 6-7 Stunden Schlaf zu kommen.